KLASSISCHE AUTOS

Bizzarrini Kjara: das italienische Konzeptfahrzeug, das im Jahr 2000 die Zukunft des Automobils revolutionierte

Der Bizzarrini Kjara ist ein italienisches Konzeptfahrzeug, das im Jahr 2000 auf dem Turiner Autosalon vorgestellt wurde.

Dieser Prototyp hatte ein Barchetta-Design (Barchetta ist ein klassisches Modell von Fiat) mit einer niedrigen, scharfen Frontpartie. Sein Design ist eine Hommage an den berühmten Bizzarrini 5300 GT aus den 1960er Jahren mit zwei Lufteinlässen und einer Karosserie aus Kohlefaser und Verbundwerkstoff.

Die eigentliche Überraschung liegt jedoch in seinem Hybridantrieb: Ein 2387cm3 großer Fiat-Dieselmotor wird mit einem 40 kW starken Elektromotor kombiniert, um einen Allradantrieb zu ermöglichen.

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Wir schreiben das Jahr 2000
Der Bizzarrini Kjara ist ein Konzeptfahrzeug des italienischen Unternehmens Bizzarrini, das im Jahr 2000 auf dem Turiner Autosalon vorgestellt wurde. Der Prototyp zeichnete sich durch eine barchettaförmige Karosserie mit einer niedrigen, scharfen Frontpartie aus, die durch große dunkle Scheinwerfer mit einem Wrap-around-Design gekennzeichnet war.
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Gestaltungselemente
An der Vorderseite befinden sich zwei kleine Lufteinlässe, die an den berühmten Bizzarrini 5300 GT aus der Mitte der sechziger Jahre sowie an den P538S aus dem Rennsport erinnern. An der Seite stechen die großen gerippten Lufteinlässe hervor, und knapp über der Gürtellinie ragen die kleine Windschutzscheibe und die beiden Überrollbügel aus Stahl hervor. Am Heck ist die Motorhaube mit 15 dreieckigen Lufteinlässen für die Motorkühlung zu sehen. Ebenfalls dreieckig sind die Rückleuchten mit transparentem Kunststoff und schwarzer Maske.
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Technologie und Materialien
Die gesamte Karosserie bestand aus Kohlefaser und Verbundwerkstoffen und war an einem röhrenförmigen Chassis befestigt, bei dem ebenfalls Kohlefaser verwendet wurde.
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Der Dieselmotor
Der Kjara war mit einem Dieselmotor in der Mitte der Hinterachse ausgestattet. Bei diesem Motor, der direkt auf die Hinterachse wirkte, handelte es sich um den 2387cm3 großen Fünfzylinder, der in jenen Jahren bereits im Lancia K und anderen Modellen der Fiat-Gruppe eingebaut war.
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Der Elektromotor und seine Funktionsweise
An der Vorderachse ist ein 40-kW-Elektromotor angeschlossen, der von einer Reihe von Batterien gespeist wird, die sich selbst regulieren können, wenn eine von ihnen ausfällt. Der Kjara kann entweder nur mit der Schubkraft des Verbrennungsmotors und damit mit Hinterradantrieb oder nur mit dem Elektromotor und damit mit Frontantrieb und Null-Emissionen oder mit der kombinierten Wirkung der beiden Motoren betrieben werden, was einen Allradantrieb ermöglicht.
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